Unruhe-Stifterin

Jurka droht das gleiche Schicksal wie Bruno

Ausland
01.04.2007 12:47
Rund neun Monate nachdem der Braunbär Bruno in Bayern erschossen worden ist, droht seiner Mutter das gleiche Schicksal. Die neunjährige Bärin Jurka, die Teil des von der EU finanzierten Projektes Life Ursus in Südtirol ist, bereite den Verantwortlichen im Adamello-Brenta-Park seit Jahren immer wieder Probleme.

Wie bereits im Jahr 2005 habe sie jetzt erneut ihr "Revier" verlassen und in umliegenden Ställen Hühner und Schafe gerissen, berichtete die Zeitung "La Repubblica" am Sonntag. Auch sonst sei Jurka äußerst undiszipliniert: Im Jänner wurde sie überraschend mit ihren drei Jungen auf den Skipisten von Madonna di Campiglio gesichtet und von hunderten Touristen fotografiert. Im Adamello-Brenta-Park leben derzeit 21 Bären.

Jetzt werde darüber diskutiert, ob Jurka eine Gefahr darstellt und getötet werden muss oder es eine andere Lösung für das Tier gibt. So könnte die 90-Kilo-Bärenmutter hinter einem Zaun eingeschlossen werden, hieß es. "Jurkas Tage sind gezählt", titelte die Zeitung. Ihr Sohn Bruno (siehe Bild) war im vergangenen Jahr von Südtirol aus über Österreich nach Deutschland gelangt. Ende Juni wurde er nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, ihn lebend zu fangen, von Jägern erschossen. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
01.04.2007 12:47
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung