„Das nächste Mal fahren wir zusammen fort. Nach Italien auf Urlaub“, versprach der oö. Caritas-Auslandshilfe-Chef seinen Töchtern und seiner Ehefrau Christa. „Wir waren zum Glück immer in E-Mail- und SMS-Kontakt. Wir wussten, dass es ihnen gut geht“, sagt die Ehefrau.
Während eines Ausflugs zu einem Schulprojekt außerhalb der Hauptstadt waren dort die Kämpfe von 300 Aufständischen gegen Regierungstruppen ausgebrochen. „Unsere größte Sorge galt Nicole Ebner aus Salzburg und Lukas Felbauer aus Laussa, die im Café Mozart festsaßen. Und Susanne Hack aus Linz war in der Nähe des Flughafens am dichtesten dran“, erzählt Delegations-Mitglied Fritz Mayrhofer. Die 5-köpfige Gruppe kam in einem Kloster unter - die Granateneinschläge und das MG-Feuer in Hörweite. „Als wir nach zwei Tagen zurückkonnten, war alles friedlich nur gab´s Einschusslöcher. Den Kollegen ist nichts passiert. Auf Helfer schießt niemand“, glaubt Mülleder.
Foto: Chris Koller
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