Kurios

Wintergäste auch ohne Schnee

Kaum zu glauben: Obwohl mangels Schnee im heurigen Winter Oberösterreich für Pistentouristen alles andere als ein Dorado war, kamen zwischen November und Februar um 5,5 Prozent mehr Gäste in unser Bundesland, als im vorjährigen Schneechaos-Winter. Vor allem Thermen und Kulturangebote lockten Touristen.

Zwischen 30 und 80 Prozent Einbußen in den heimischen Wintersportparadiesen - nur mit Hilfe von Schneekanonen hatte das völlige Desaster abgewendet werden können. Die heftigen Schneefälle zu Frühlingsbeginn sorgen nun dafür, dass erstmals überall Abfahrten bis zu den Talstationen möglich sind. „Und dass die Wintersportsaison bis nach den Osterferien verlängert werden kann“, so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl.

Nach den nunmehr vorliegenden Daten wurden im „Frühlingswinter“ in Oberösterreich 504.800 Ankünfte und 1,538 Millionen Nächtigungen registriert - das bedeutet eine Steigerung von 5,5 Prozent bei der Anzahl der Gäste und 4,3 Prozent bei den Übernachtungen. „Unsere Thermenoffensive - Oberösterreichs Quellen der Gesundheit - tragen in dieser Wintersaison wesentlich zum bisherigen positiven Statistik-Ergebnis bei“, ist Landesrat Sigl überzeugt.

Aber auch die Vermarktung von Kernthemen wie Städte- und Kulturtourismus hätten potenzielle Gäste bei der Entscheidung für einen Winterurlaub bei uns auch ohne optimalste Pistenbedingungen beeinflusst, glaubt Tourismus-Vorstand Karl Pramendorfer.

 

 

 

Foto: Jack Haijes

Sonntag, 16. Mai 2021
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