Aus dem Privatisierungs-Schilling könnte Hammerer nun um die 200 Millionen Euro Verkaufserlös gemacht haben - der tatsächliche Kaufpreis seiner 40 Prozent ist geheim. Weitere 40 Prozent hält Turnauer bereits, 20 Prozent sind in Händen der AMAG-Mitarbeiterbeteiligung.
Am 16. Februar 2006 waren die Kaufverhandlungen offiziell aufgenommen worden; gestern, Freitag Nachmittag, ist also nach mehr als einem Jahr nun eine Grundsatzvereinbarung geschlossen worden. Die Constantia Packaging AG (mit 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz) übernimmt demnach einen AMAG-Anteil, der 830 Millionen Euro Jahresumsatz entspricht.
Die Extrusion in Ranshofen - mit 300 Mitarbeitern und etwa 155 Millionen Euro Umsatz - verbleibt bei der Familie Hammerer; Sohn Jürgen Hammerer ist dort Geschäftsführer.
2006 war der AMAG-Verkauf auch immer wieder brisantes Polit-Thema; nun ist Walter Schopf, SP-Nationalrat und Metallgewerkschafter, zufrieden, dass es „eine österreichische Lösung“ für den Ranshofener Traditionsbetrieb gibt.
Mit der Einigung Hammerer-Constantia ist nun auch der Weg für Verhandlungen über den Kauf von Anteilen der Mitarbeiter offen. Diese wollen zumindest 10 Prozent und eine Aktie behalten.
Foto: Rubra
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