Bei dieser Studie des Bildungs-Medien-Zentrums (BIMEZ) des Landes gaben vor allem die Buben an, dass sie ihre Freizeit am liebsten vor dem Fernseher verbringen. Bei Mädchen kommt der TV-Konsum erst nach „Freunde treffen“. Zwei Drittel der Eltern beklagten überdies, dass im TV schon am Nachmittag zu viel Gewalt gezeigt werde.
Auch Handys gehören zum Alltag. Zehn Prozent der Sechsjährigen haben eines, bei den Zehnjährigen sind es schon zwei Drittel. Bei der Nutzung unterscheiden sich die Geschlechter: Buben spielen damit und laden Klingeltöne herunter, Mädchen machen das, wozu das Gerät da ist: telefonieren. Aber auch Fotografieren und SMS-Verschicken stehen hoch im Kurs.
Das Lesen haben die Kleinen dennoch nicht verlernt. Zwei Drittel geben an, dass sie gerne zu Büchern und Zeitschriften greifen - Mädchen wieder häufiger als Buben. Und drei Viertel der Volksschüler haben Zugang zum Internet. Zu allen Medienfragen bietet das BIMEZ Eltern Beratung unter der Telefonnummer 0 732/77 20-14 734 an.
Foto: Ricardo
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