Gerlinde Uhlir hat eine Friseurlehre gemacht und besuchte danach eine Visagistenschule in München. „Aber Models schminken und frisieren war mir bald zu wenig“, erinnert sie sich. Der berühmte Zufall führte sie ans Landestheater - und hier ist sie „Perfektionistin aus Leidenschaft“. Den Vormittag verbringt die Maskenbildnerin in der Werkstatt: Perücken frisieren, Glatzen machen, Nasen formen. Am Nachmittag hat sie frei. Spätestens ab 18 Uhr beginnt sie dann die Künstler für die Abendvorstellung zu schminken. Bei Vasilij Sotke im „Käfig voller Narren“ beginnt sie sogar schon um 17.30 Uhr mit der „Maske von Kopf bis Fuß“. Während der Vorstellung wartet sie in der Seitenbühne, tupft Schweiß ab, schminkt nach und um.
Das Theater bezeichnet sie als „meine Familie“. Hat sie auch Hobbies? „Im Sommer bin ich seit 13 Jahren bei den Salzburger Festspielen!“, lacht sie.
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.