In den Tod geworfen
Haftbefehl gegen Mutter des toten Säuglings
Damit stellt sich der Fall komplett anders dar, als einen Tag zuvor. Die 26-Jährige hatte sich am Dienstag bei der Polizei gemeldet. Dort gab sie an, ihr 23 Jahre alter Freund habe das Kind aus der Wohnung im 10. Stock geworfen. Der Mazedonier soll Vater des Kindes sein. Daraufhin suchte die Polizei deutschlandweit mit einer groß angelegten Fahndung nach dem Mann. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde die Aktion inzwischen eingestellt.
Ein Spaziergänger hatte die Leiche des neu geborenen Babys am vergangenen Samstag auf dem Rasen vor dem 20-stöckigen Hochhaus entdeckt. Das Mädchen steckte in einer Plastiktüte. Der Passant alarmierte die Polizei. Diese überprüfte in einer Großaktion am Wochenende zahlreiche Wohnungen in dem riesigen Komplex.
Der gewaltsame Tod des kleinen Mädchens löste Trauer und Entsetzen in der Hochhaussiedlung aus. Anwohner legten Blumen und Plüschtiere nieder. Untersuchungen der Rechtsmediziner hatten ergeben, dass das Kind nach der Geburt lebte und erst durch den Aufprall und die Sturzverletzungen starb.
Die Fahndung nach dem 23 Jahre alten, mutmaßlichen Kindesvater wurde eingestellt. Nach dem Mann wurde seit Montag deutschlandweit gefahndet.
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