Schlange in Enns

Nach Hai landete nun Tigerpython in Fluss

Das wird ja immer ärger! Zuerst sorgte ein frech in die Vöckla geworfener „Buffet-Hai“ für Aufregung, nun tauchte im Ennsfluss ein vier Meter langer und 20 Zentimeter dicker Tigerpython auf. Arbeiter des Kraftwerks in Staning bei Haidershofen hatten die tote Exoten-Schlange bei einer Rechenreinigung entdeckt.

„Das Reptil dürfte seinem Besitzer offenbar zu unbequem geworden sein“, berichtet Michaela Steinparz von den Ennskraftwerken. Beim Kraftwerk Staning mussten allein im Vorjahr 90 Tonnen „Rechengut“ - vorwiegend Holz und Müll - entfernt werden.

Der aktuelle Schlangenkadaver dürfte schon einige Zeit im Wasser getrieben haben. Er wurde über die Tierkörperverwertung entsorgt. „Offiziell sind in Oberösterreich derzeit nur zwei Tigerpythons gemeldet“, weiß der Steyrer Hans Esterbauer, Präsident des Dachverbandes für Vivaristik und Ökologie: Ein so großer Tigerpython braucht ein riesiges Terrarium und ist bis zu 3000 Euro wert. Ob der Enns-Python ertränkt wurde, bleibt ungeklärt …

 

 

Fot: "Krone"

Freitag, 28. Februar 2020
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