„Es gibt Zeugen, es ist ja im Büro passiert. Ich habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet“, kommentiert der Schulwart die Verteidigung des Pädagogen und studierten Juristen. Der Schulwart ging nach der „Aussprache“ ins Spital, ist im Krankenstand. Pflichtbewusst habe er den rauchenden Lehrer melden wollen, denn das Qualmen am Schulareal ist ausnahmslos für jeden verboten. Da soll der Pädagoge ausgerastet sein, den „Denunzianten“ angegriffen haben. Dieser soll sogar vor den Prügeln geflüchtet sein.
„Stimmt nicht“, sagt der Lehrer. Und: „Ich bin laut geworden, weil ich mir Unterstellungen nicht gefallen lasse. Aber ich habe nicht zugeschlagen.“ Er fühlt sich als Opfer einer Schlammschlacht. „Seit in der Schule Rauchen verboten ist, halte ich mich daran. Seit Jänner rauche ich gar nicht mehr“, sagt der Lehrer, es gilt die Unschuldsvermutung. Jetzt laufen Untersuchungen seitens des Landesschulrats. Präsident Fritz Enzenhofer zum HTL-Raucherkrieg: „Da ein Vertragslehrer betroffen ist, kann dies in einer Entlassung münden.“
Foto: Chris Koller
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