Mit dem „Berliner Ensemble“ ist eine der wichtigsten Bühnen des deutschsprachigen Raumes erstmals zu Gast in Linz. Gezeigt wird Taboris „Jubiläum“, ein Stück, das der 92-jährige Autor und Regisseur 1983 für das Schauspielhaus Bochum geschrieben und inszeniert hat. Es entstand damals zum Gedenken an die Machtergreifung Hitlers 1933.
Die Szenen spielen auf einem Friedhof am Rhein, wo ein Totengräber und ein Neonazi auf die Toten treffen: u. a. auf einen Musiker, der immer noch auf seinen in Auschwitz ermordeten Vater wartet. Sie erzählen ihre Geschichten, singen ihre Lieder - und am Schluss gibt es eine wundersame Überraschung. George Tabori hat selbst Regie geführt. Im Schauspielensemble ist auch der als Dramaturg bekannte Hermann Beil zu sehen.
Foto: Mathias Horn
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