Den holländischen Behörden waren die fleißigen Exporteure zuerst aufgefallen. Sie gaben unseren Behörden einen Tipp: Als Hauptverdächtiger gilt ein 50-jähriger Hilfsarbeiter aus Traun. Seine um zwölf Jahre ältere Frau hatte früher Schmuckpartys veranstaltet und dadurch Kontakte mit Niederländern aufgebaut. So soll die „Familienbande“ elf Kilo Cannabisprodukte, tausend Ecstasy-Pillen und vier Kilo Amphetamine im Gesamtwert von 300.000 Euro eingeschmuggelt haben.
Das Landeskriminalamt konnte sieben Arbeitslose verschiedener Nationalitäten als „Subhändler“, sprich Verteiler, ausforschen. Insgesamt wurden 22 Abnehmer und Zwischenhändler - darunter auch der Sohn des Hauptverdächtigen - auf freiem Fuß angezeigt, zehn Personen sitzen in U-Haft. Zwei Kilo „Speed“-Pulver wurden sichergestellt.
Foto: SID
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