Obwohl die Frau vorher schon in sozialer Betreuung war, hat die Bezirkshauptmannschaft ein Jahr lang die Wohnung nicht kontrolliert, hieß es in dem Bericht. Erst als sie mit ihren drei Kindern im Alter von einem, vier und sechs Jahren delogiert wurde, seien die Zustände entdeckt worden: In der Wohnung türmte sich Katzenkot, Toilette und Bad waren total verschmutzt, schimmlige Essensreste fanden sich in der gesamten Wohnung.
Seitens der Bezirkshauptmannschaft rechtfertigte man das Nicht- Einschreiten damit, dass man nie eine Meldung bekommen habe. Eine Nachbetreuung oder Kontrolle von Menschen, die aus der Betreuung entlassen wurden, finde nicht statt.
Die 30-Jährige befinde sich mittlerweile wieder in einem stabilen Zustand und sei mit Familie ordentlich versorgt worden. Demnächst soll sie wieder eine eigene Wohnung bekommen, jedoch mit Betreuung.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.