Ihre Hilfe bieten Schulchef Fritz Enzenhofer und seine Fachleute heute wieder an. Erfahrungsgemäß geht es zu Schulschluss oft ums Durchfallen, die Aufstiegsklausel und rechtliche Möglichkeiten. Das Semesterzeugnis - als Schulnachricht ja eigentlich nur eine Zwischeninformation - löst aber fast noch mehr Angst aus: Es muss beim Umstieg in eine weiterführende Bildungseinrichtung vorgelegt werden. „Schlechte Noten können da alles verbauen“, bekamen die Experten im Vorjahr am „Krone“-Telefon stets zu hören. Heuer kommt dazu, dass die Anmeldefrist schon nach den Weihnachtsferien zu laufen begann, und sich viele Eltern nicht auskennen, wie das mit der Wunschschule funktioniert. Dass diese Entscheidung tatsächlich sehr wichtig ist, zeigt die Statistik: Jeder zweite Gymnasiast bricht die Ausbildung vorzeitig ab.
Neben dieser Hauptsorge konfrontieren die Anrufer das Schulteam stets mit einer breiten Palette von Anliegen: von Mobbing in der Klasse über undurchsichtige Notengebung bis zu mangelnden Umgangsformen einzelner Lehrer. Und immer hapert es bei der Kommunikation. Die Faustregel: Zuerst mit dem Lehrer, dann mit dem Direktor sprechen - und wenn das nicht klappt, die Behörde einschalten.
Schulexperten am „Krone“-Telefon: Wenn Sie Sorgen rund um die Schule, Fragen zur Notengebung oder einfach ein Anliegen haben, rufen Sie an: Am Donnerstag, 8. Februar, von 11 bis 12 Uhr, Tel: 0732/7808 Klappe 443 oder 444.
Foto: Chris Koller
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