Millionenklage

Patient verhungert, weil Spital Gebiss verschlampt

Ausland
31.01.2007 17:30
"Wenn ich hier sterbe, lasst sie nicht ungestraft davonkommen". Julius Dixsons Befürchtung wurde wahr: Der Komponist des Superhits "Lollipop" verhungerte, weil man im Spital sein Gebiss verschlampt hatte. Jetzt klagte sein Sohn das New Yorker St.-Lukes-Roosevelt-Krankenhaus auf Millionen-Schadenersatz.

Dixson war ein gebrochener Oberschenkelknochen gerichtet worden. Nach dem Eingriff konnten die Schwestern die dritten Zähne des 90-Jährigen, die man ihm vor der Operation herausgenommen hatte, nicht finden. Deshalb gab man dem Patienten nur breiartiges Essen.

Das bekam er nicht runter. Sohn Julius jr.: "Es tat meinem Vater weh, Nahrung mit dem Zahnfleisch zu kauen. Er bettelte um seine Zähne. Doch das Spital wollte ihm keinen Ersatz beschaffen." Mit Dixsons Gesundheit ging es rapide bergab. Als ihm schließlich eine Magensonde zur künstlichen Ernährung gelegt wurde, war es zu spät. Dixson starb wenig später an Nährstoffmangel.

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