Johnny Depp bereit
Litwinenko-Tod wird gleich zwei Mal verfilmt
Litwinenko war im November in London an einer Vergiftung mit der radioaktiven Substanz Polonium-210 gestorben. Nach einem Bericht des Fachblattes "Variety" haben sich das Hollywoodstudio Warner Bros. und Depps Produktionsfirma Infinitum Nihil für das Projekt zusammengeschlossen.
Warner besitzt die Filmrechte an dem geplanten Buch des in London wohnenden "New York Times"-Redakteurs Alan Cowell mit dem Titel "Sasha's Story: The Life and Death of a Russian Spy". Depp wird voraussichtlich auch die Hauptrolle übernehmen.
Konkurrenz bekommt der "Fluch der Karibik"-Star Depp von Regisseur Michael Mann, der die Geschichte von Litwinenko zusammen mit dem Studio Columbia Pictures in die Kinos bringen will. Columbia hatte der Witwe und einem engen Freund des Ex-Agenten 1,5 Millionen Dollar für die Filmrechte an ihrem Buch geboten. Auch dieses Buch über Litwinenko muss erst noch geschrieben werden. Es soll im Mai bei Simon & Schusters Free Press erscheinen.
Columbia hat laut "Variety" einen Spionagethriller vor Augen, der "die Kollision zwischen den tief verwurzelten, vom Geheimdienst KGB geförderten Machtstrukturen und der neuen Welle von Wildwest- Kapitalismus in Russland" zum Inhalt haben soll.
Einen dritten Liwinenko-Film könnte möglicherweise die Braun Entertainment Group in Beverly Hills auf die Leinwand bringen. Braun hat sich jedenfalls die Rechte an Litwinenkos eigenem Buch "Blowing Up Russia: Terror from Within" gesichert. Der Ex-Spion hatte seine Geschichte 2004 veröffentlicht.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.