31.12.2017 08:10 |

Weniger als 20 Tage

Minusrekord beim Feinstaub

Die Feuerwerke werden in der Silvesternacht die Feinstaubwerte explodieren lassen. Bis zu fünf Tage können die Schadstoffe - bei schlechter Thermik - in der Luft bleiben. Insgesamt hat sich die Lage aber gebessert: In Klagenfurt etwa gab es heuer "nur" 21 Tage mit Überschreitungen - es könnten sogar noch weniger gewesen sein.

Es ist ein Lichtblick in der jahrelangen Feinstaub-Debatte: Wurden 2016 in Klagenfurt erst 29 Tage mit Überschreitungen gemessen, waren es letztlich doch nur 18. "Da eine Messstelle an der Völkermarkter Straße liegt, können nachträglich jene Tage mit Salzstreuung abgezogen werden", heißt es beim Land Kärnten.

Noch besser sieht es 2017 aus: In der Völkermarkter Straße wurden 21 Tage mit Überschreitungen registriert. In der Endabrechnung geht man beim Land nur von maximal 15 bis 20 Tagen aus.

Zum Vergleich: Bei einer zweiten Messstelle, die im Wohngebiet in der Koschatstraße liegt, wurden überhaupt nur elf Tage mit Überschreitungen gemessen.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: "Das zeigt, dass sich unsere Maßnahmen bewährt haben. Vor allem durch die Fernwärme." Mit dem neuen Biomassewerk im Osten sollen die Überschreitungen 2018 weiter zurückgehen.

von Christian Rosenzopf, "Kärntner Krone"

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