Brummi-Tester

400.000-¿-Prüfzug für Lkw in zwei Jahren abbezahlt

Oberösterreich
08.01.2007 18:22
Ein gutes Geschäft machen das Land Oberösterreich und auch der Bund mit einem neu angekauften, fast 400.000 Euro teuren Lkw-Prüfzug. Laut Schätzungen des roten LH-Vize Erich Haider, der den Prüfstand nutzt, den der schwarze LH-Vize Franz Hiesl finanziert hat, amortisiert sich die Investition in nur zwei Jahren.

Im Vorjahr haben die beiden „alten“ Prüfzüge an 31 Tagen 1270 Lkw getestet. Knapp 36 Prozent hatten schwere Mängel, vier Prozent mussten gar abgestellt werden. Strafen, die auf Landesstraßen eingehoben werden, bekommt das Land, bei Bundesstraßen fließt das Geld nach Wien. Einer der alten, mobilen Prüfstände wird jetzt ausgemustert. Mit dem neuen Gerät, das etwa Gewicht, Abgaswerte, Zustand der Radaufhängung und Bremsen vor Ort untersucht, soll sich die Zahl der Überprüfungen auf 3600 pro Jahr steigern. Dazu kommen noch Aufträge von Privatfirmen, die auf einen Schlag viele Lkw mit dem mobilen Prüfstand fürs „Pickerl“ testen lassen. Damit sollen insgesamt jährlich etwa 200.000 Euro Einnahmen in die Landeskasse fließen.

Und neben den Lkw werden auch die Lenker „überprüft“: Jeder Dritte ist übermüdet, muss pausieren!

 

 

 

Foto: Markus Schütz

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