20.12.2017 09:27 |

Vorsicht im Internet

„Fake-Shops“: Keine Geschenke vom Christkindl

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Wenn nicht, sollten Sie sich beeilen - vor allem dann, wenn die Präsente im Internet bestellt werden. Aber Vorsicht! Oft verbergen sich hinter vermeintlichen Online-Händlern "Fake-Shops", die mit Schnäppchen locken. Wer in die Falle tappt, ist nicht nur sein Geld los, sondern hat unterm Christbaum auch wahrlich nichts zu verschenken.

Heute bestellen, schon morgen bekommen: Expresslieferungen gehören im boomenden Online-Handel schon längst zum Alltag. Ein Angebot, das vor allem auch in der Vorweihnachtszeit Zigtausende Tiroler gerne in Anspruch nehmen. Denn immer mehr wollen sich den Trubel und das Gedränge in den Einkaufszentren ersparen und bestellen die Geschenke für ihre Liebsten ganz einfach per Mausklick.

Damit die Schnäppchen-Jagd in den unendlichen Weiten des Internets nicht mit einer bösen Überraschung endet, sollte man stets auf der Hut sein. Unter die unzähligen Web-Händler mischen sich nämlich so genannte "Fake-Shops", die zwar kassieren, aber die versprochene Ware in der Folge nicht versenden.

Informationen zu Verkäufer einholen

"Vor allem bei besonders günstigen Angeboten sollte man stets skeptisch sein und einen Preisvergleich anstellen", warnt Kriminal-Präventionsexperte Hans Peter Seewald. Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Preise von betrügerisch angebotenen Produkten oft deutlich unter den handelsüblichen liegen. Weiters sollten vor dem Kauf unbedingt Informationen über den Anbieter eingeholt werden - etwa über das Impressum oder Google. Generell gilt: Sind auf einer Seite keine näheren Angaben zum Verkäufer zu finden, dann Finger weg! Sichere Seiten sind zudem an einer grün hinterlegten Adresszeile (https://) erkennbar. Und an diversen Gütezeichen, wenn sich der Betreiber einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat.

"Vorauskasse meiden"

Die Bezahlung sollte am besten mit der Kreditkarte abgewickelt werden, da im Betrugsfall die Abbuchung storniert werden kann. "Eine Alternative wäre die Lieferung per Nachnahme. Vorauskasse sollte grundsätzlich vermieden werden. Der Großteil der Fake-Shops bietet in der Regel nur diese Zahlungsart an", so der Experte.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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