Falsch abgebogen

Geisterfahrerin wurde Wiederholungstäterin

Diese 64-jährige Pkw-Lenkerin dürfte völlig orientierungslos gewesen sein: In Pichl bei Wels fuhr sie zweimal hintereinander auf die A 8, obwohl sie gar nicht auf die Innkreisautobahn wollte. Beide Male drehte sie kurzerhand um und fuhr als Geisterfahrerin zurück! Nach insgesamt 700 Metern glücklicherweise unfallfreier Irrfahrt wurde die Pensionistin von einer Asfinag-Streife gestoppt.

Die Lenkerin aus Obergrünburg war am Dreikönigstag um 8.25 Uhr in Pichl irrtümlich auf die A 8 Richtung Graz aufgefahren. Als sie dann bemerkte, dass sie auf der Autobahn war, drehte sie kurzerhand um und steuerte ihren Wagen als Geisterfahrerin 500 Meter weit zurück, fuhr über die Auffahrt ab. Und verirrte sich gleich wieder: Statt auf der Bundesstraße zu bleiben, erwischte die Pensionistin die A 8-Auffahrt in Richtung Passau. Als sie bemerkte, dass sie schon wieder auf der Autobahn war, drehte sie neuerlich einfach um, fuhr 200 Meter als Geisterfahrerin zurück.

Da kam ihr auf der Auffahrt eine Asfinag-Streife entgegen. Ein Mitarbeiter des Autobahnbetreibers konnte die Lenkerin stoppen. Er sicherte das „Geisterauto“ ab, bis die alarmierte Polizeistreife „Wels 3“ eintraf. Die Polizisten nahmen der Lenkerin den Führerschein ab, führten auch einen Alko-Test durch: Der war zum Glück für die Frau negativ. Eine Begründung für ihre Irrfahrten konnte die zweifache Geisterfahrerin aber nicht angeben.

 

 

Symbolfoto: Christian Jauschowetz

Samstag, 12. Juni 2021
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