Militäraktion
Israels Armee tötet vier Palästinenser
Nach ihrem Einsatz in Ramallah meldete die israelische Armee, vier gesuchte Palästinenser seien festgenommen worden. Nähere Umstände oder ein Grund für die Festnahmen wurden nicht genannt. Die Soldaten rückten mit gepanzerten Geländewagen und Planierraupen in die größte Stadt im Westjordanland vor. Unterstützt wurden sie von zwei Hubschraubern.
Im Norden des Gaza-Streifens lieferten sich Anhänger der radikal-islamistischen Hamas und der Fatah von Präsident Abbas Gefechte in den Orten Beit Lahya und Jabaliya. Dabei starben ein 26-jährige Hamas -Anhänger und ein 18-jähriges Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, des bewaffneten Arms der Fatah.
Der ägyptische Präsident Mubarak verurteilte bei einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Olmert die jüngste Militäraktion der Israelis im Westjordanland. "Die Sicherheit Israels kann nicht durch militärische Stärke erreicht werden, sondern durch ernsthafte Schritte in Richtung Frieden", erklärte der Präsident.
Bei dem Gipfeltreffen am Donnerstag im ägyptischen Badeort Sharm-el-Sheikh wollten sich Olmert und sein Gastgeber Mubarak dem Vernehmen nach darum bemühen, Wege zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern zu finden. Beobachter hielten es für möglich, dass Mubarak ein Treffen zwischen ihm, Olmert und dem palästinensischen Präsidenten Abbas vorschlagen würde.
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