01.12.2017 15:41 |

AMS-Zahlen

Politischer Kampf um die "Aktion 20.000"

"Krone"-Leser wissen: Die gute Nachricht ist die bessere, und die kommt diesmal vom steirischen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigungslosen ist zum x-ten Mal in Serie zurückgegangen, im November waren um 6335 weniger auf Stellensuche als im Vorjahr. Weiterhin Aufregung gibt es indes um die "Aktion 20.000".

"Selbst die Vorboten des Winters trüben die Arbeitslosenbilanz nicht", freut sich der wiederbestellte AMS-Chef Karl-Heinz Snobe über die guten Daten. Mit insgesamt 35.576 sei die Zahl der stellensuchenden Steirer zuletzt auf den niedrigsten Novemberstand seit 2012 gesunken. Unglaubliche 15,1 Prozent macht das Minus aktuell aus, nimmt man die Schulungsteilnehmer in die Rechnung hinein, sind es noch immer minus 11,2 Prozent.

Unterdessen ebbt die Aufregung um die Beschäftigungsaktion 20.000 in der Weststeiermark nicht ab. Der AMS-Österreich-Chef hatte ja kürzlich ihre Sinnhaftigkeit ebenso infrage gestellt wie der eine oder andere ÖVP/FPÖ-Koalitionsverhandler. Die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) warnt aber davor, die erfolgreiche Initiative wieder einzustellen: "Denn im November ist im Bezirk Deutschlandsberg die Anzahl der älteren Arbeitslosen um 25,3 Prozent zurückgegangen, im Bezirk Voitsberg beträgt der Rückgang sogar 48,3 Prozent!"

Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, Kronen Zeitung

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