Mi, 15. August 2018

Stiwoll

15.11.2017 17:45

Experte sieht Chance: Todesschütze wird zermürbt

"Sein Immunsystem ist ganz sicher geschwächt, das ist ein enormer Stress für den Körper!" Davon geht Dr. Anton Sadjak, hochdekorierter Experte im Bereich der Pathophysiologie und Immunologie, im Fall des Amokschützen Friedrich Felzmann aus - sofern sich dieser wirklich in einem Waldstück rund um Stiwoll aufhält.

Was befand sich im Auto des Amok-Schützen? Hatte er warme Kleidung dabei? Diese Fragen beschäftigen nicht nur die Polizei, sondern auch Außenstehende wie den 67-jährigen Anton Sadjak: "Falls er Alpinbekleidung mit guter Isolation bei sich hat, macht ihm etwa die Frostnacht zuletzt nicht viel aus. Der Körper passt sich auch an tiefe Temperaturen an, benötigt dafür nur Zeit. Der Abhärtungsgrad ist entscheidend und in diesem Fall sicher vorhanden."

Das weitaus größere Problem sei ein Trinkwassermangel: "Wenn sich die Nierentätigkeit verschlechtert, werden die Ausscheidungsprodukte toxisch, also giftig. Und dann kann es schnell vorbei sein. Wobei es in dieser Region sicher Bäche und Höhlen mit unterirdischen Wasserläufen gibt."

Selbst ein Gewichtsverlust ist laut Sadjak nicht lebensbedrohlich: "Ein paar Kilo gehen immer, wichtig ist die Wasserzufuhr." Was den Amok-Schützen noch am ehesten aus seinem Versteck locken könnte, ist der Faktor Stress: "Psychisch ist das Ganze zermürbend, womit ein enormer Stress für den Körper einhergeht und das Immunsystem geschwächt wird. Kämpft er mit einer permanenten Unterkühlung, so sind Erfrierungen an den Extremitäten denkbar."

Alexander Petritsch, Kronen Zeitung

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