„Bei diesen illegalen Händlern herrscht ein absoluter Wildwuchs. Ohne Genehmigung stellen sie die Hütten auf, verkaufen ihre Silvesterraketen und stellen sich am nächsten Tag woanders hin, so schnappt sie keiner“, ärgert sich der Pyrotechniker Peter Heigl aus Mondsee über diese unfairen Methoden. Noch mehr schaden kleinen Pyrotechnik-Geschäften Baumärkte und Lebensmittelketten. Sie kaufen so große Mengen, dass sie Raketen und Co. viel billiger anbieten können: „Die erste Lieferung waren zwei Container mit 800 Kilo Feuerwerkskörpern. Wir kriegen laufend neue Ladungen“, berichtet Martina Mayrhofer von Hornbach in Ansfelden.
Wer Beratung und Qualität sucht, ist beim Pyrotechniker besser bedient: „Wenn jemand zu Silvester nur rote Raketen schießen will, dann stelle ich ihm ein entsprechendes Packerl zusammen. Das kann im Baumarkt bestimmt niemand“, betont Heigl.
Foto: Peter Tomschi
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