Dazwischen liegen unzählige Schauplätze auf der ganzen Welt, an denen Krippen gebaut werden. Unterschiedliche Kulturen fließen in die Kunst der Krippenbauer ein. Besonders faszinierend aber sind der große Reichtum an Materialien und die Fantasie beim Ausschmücken der heiligen Geschichte.
In Australien gibt es Ureinwohner, die sich als Christen fühlen. Sie legen ein Baby in eine „Bantu-Mulde“, eine einfache Krippe aus Holz. In Äthiopien entstehen Krippen aus Ziegenleder oder Papyrus, und in Südamerika stellen Indios die beliebten „Rentablos“ her. Diese bunten Altäre können klein wie eine Zündholzschachtel sein, meistens aber haben sie mehrere Stockwerke, und die Heilsgeschichte wird in unzählige Szenen aus dem Indioalltag eingebettet.
Auch „Klassiker“ sind zu sehen: Eine Krippe aus „Hummelfiguren“, die seit 1935 nach Entwürfen von Schwester Maria Innocentia Hummel gemacht werden und auf der ganzen Welt begehrt sind. Italien ist durch eine Krippe aus Murano-Glas und eine wunderbar geschnitzte Fichtenholzkrippe aus dem Grödnertal vertreten.
Bis 2. Februar; Dienstag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Wochenende und Feiertage 10 bis 17, heute 10 bis 14 Uhr, 25. 12. geschlossen
Foto: Chris Koller
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