16 Monate Bauzeit

Volkskultur hat ihr Traumhaus bezogen

Salzburg
14.09.2017 18:20

Wenn die Belegschaft nicht mehr aufhören kann zu strahlen und aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommt, dann heißt das wohl, dass alles richtig gemacht wurde. Genau dieses Bild ergibt sich derzeit im neuen Haus der Volkskulturen im Salzburger Nonntal. Am Sonntag wird das Schmuckstück feierlich eröffnet.

Nur 16 Monate sind vom Aushub der Baugrube bis zur Fertigstellung des Volkskulturtempels vergangen. Vor wenigen Tagen haben die 23 Beschäftigten ihre Traum-Büros bezogen. Die Kisten wurden in Windeseile ausgepackt. Nicht verwunderlich bei dem sagenhaften Ausblick durch die Glasfenster auf die Festung.

Bereits an der künstlerisch gestalteten Außenfassade ist zu erkennen, wer fortan unter einem Dach "wohnt": Das Forum Salzburger Volkskultur und alle sieben volkskulturellen Landesverbände sowie das Referat Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen.

Berta Wagner & Lucia Luidold fühlen sich seit der ersten Sekunde wohl. (Bild: Markus Tschepp)
Berta Wagner & Lucia Luidold fühlen sich seit der ersten Sekunde wohl.
Dr. Schellhorn ist begeistert (Bild: Markus Tschepp)
Dr. Schellhorn ist begeistert

Die Mischung aus Holz- und Glaskonstrukt wirkt hell und freundlich. Der Seekiefer zieht sich durch das gesamte Gebäude und die Möbel. Dichte Vorhänge und der strapazierfähige Boden aus Kunstgarn dämpfen die Akustik. "Es ist irre, wie wir uns hier wohlfühlen. Mindestens dreimal täglich nutzen wir den Besprechungsraum, auf den wir uns so lange gefreut haben", lobt Lucia Luidold die Arbeit von Architekt Max Rieder.

Acht Parkplätze stehen den Mitarbeitern zur Verfügung, "mehr wurden nicht genehmigt", so Berta Wagner vom Forum Salzburger Volkskultur. Die 7000 Bücher werden im Oktober ins Archiv übersiedelt, da die Baufeuchte erst ordentlich trocknen muss. "Wir sind unter dem Budget von 4,8 Millionen Euro geblieben", freut sich Kulturlandesrat Dr. Heinrich Schellhorn.

Seit 1975 waren die Mitarbeiter im alten Gebäude nur zehn Meter vom neuen Prachtstück entfernt untergebracht. Schellhorn setzte sich dafür ein, dass das Gebäude inmitten des kulturellen Bezirks mit Schauspiel- und Orchesterhaus nicht verkauft sondern renoviert wird. "Es sind Büroräumlichkeiten für die Sommerakademie geplant".

500 Gäste werden zur Eröffnung erwartet

Am Sonntag, den 17. September, ab 13 Uhr lädt das Land Salzburg zur großen Eröffnung des Hauses der Volkskulturen in den Petersbrunnhof.

Neben allen Mitwirkenden und Wegbereitern präsentieren sich die "Bewohner" mit Musik, Gesang und Tanz. Generalvikar Roland Rasser segnet das Haus.

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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