Fr, 21. September 2018

5 Prozent Plus

28.07.2017 15:31

Lkw-Lawine rollt immer stärker durch Tirol

Die Autofahrer haben es schon längst bemerkt. Die Anwohner ebenso. Nun zeigen es auch die Daten des Verkehrsclub Österreich: Der Lkw-Verkehr durch Tirol nimmt weiter massiv zu. LH-Stv. Ingrid Felipe fordert eine europaweite Mautregelung.

9400 Lkw durchschnittlich pro Tag in Wörgl, 9140 bei Ampass und 6890 bei Matrei am Brenner. Tirols Autobahnen - und die Anwohner - mussten im ersten Halbjahr mit einem fünfprozentigen Plus beim Lkw-Verkehr leben. Das geht aus einer aktuellen Analyse des VCÖ hervor. "Dass der Lkw-Verkehr stärker wächst als die Wirtschaft, liegt auch daran, dass die Lkw nur einen Teil verursachten Kosten und Schäden selber zahlen. Damit der Güterverkehr auf Klimakurs kommt, braucht es ein umfassendes Maßnahmenpaket", betont der VCÖ. Er fordert strengere Kontrollen hinsichtlich Tempolimits, Sicherheits-, sozial- und arbeitsrechtlicher Standards. Auch bezüglich Abgasmanipulationen. Vor allem aber sei das Verursacherprinzip bei den Kosten einzuführen. Europaweit müsse rasch eine Mindestmaut für Lkw kommen.

Es braucht europaweite Mautregelung

In die selbe Kerbe schlägt Tirols LH-Stv. Ingrid Felipe: Hauptverantwortlich für den Anstieg beim Lkw-Verkehr seien die billigen Mauttarife in Deutschland und Italien. "Es braucht eine europaweite Mautregelung." Die im Rahmen liegenden Möglichkeiten in Tirol seien ausgeschöpft.

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