Di, 16. Oktober 2018

Erfolg für Trump

27.07.2017 09:03

Foxconn-Werk in USA für bis zu 13.000 Arbeiter

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn wird im US-Bundesstaat Wisconsin für zehn Milliarden US-Dollar (8,5 Milliarden Euro) ein neues Werk bauen. US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik am Mittwochabend feierlich im Weißen Haus an.

Das Werk werde schon zu Beginn 3000 "amerikanischen Arbeitern" einen neuen Job bieten. Viele weitere würden folgen, sagte Trump. Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen. Die Fabrik wird demnach Display-Panels für Fernseher herstellen. Foxconn gehört der Flachbild-TV-Pionier Sharp.

Trump zufolge sei der Foxconn-Deal ein Beweis dafür, wie zugkräftig das Label "Made in the USA" sei. Im Beisein von Foxconn-CEO Terry Gou ergänzte der US-Präsident: "Wäre ich nicht gewählt worden, würde er unter Garantie keine zehn Milliarden Dollar investieren."

Über eine Milliarden-Investition von Foxconn in den USA wird schon seit einiger Zeit spekuliert. Das geplante Werk soll 2020 fertig sein. Die Foxconn-Fabrik liegt im Heimatstaat Paul Ryans, des einflussreichen republikanischen Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses.

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