Opfer möchte warnen

Trotz Kontrollen auf iPhone-Betrug hereingefallen

Kärnten
05.03.2026 18:00

Es war wohl nicht sein erster Coup: Ein dreister Handy-Betrüger treibt aktuell in Kärnten sein Unwesen und verkauft gefälschte iPhones. Die „Krone“ spricht mit einem Opfer.

„Wie kann man nur so blöd sein?“ – Ein häufiger Kommentar zu Trickbetrügereien. Was ein Opfer aus Villach in diesem Fall aber nicht gelten lassen will. „Ich habe vorab alles überprüft. Selbst Experten haben die Fälschung auf den ersten Blick nicht erkannt“, so die Frau im „Krone“-Gespräch. Rückblick: Das Opfer suchte über eine Online-Verkaufsplattform ein neues iPhone – und wurde fündig.

Ein Verkäufer namens „Daniel“, angeblich aus dem Bezirk St. Veit an der Glan, bot ein Gerät des Typs „17 Pro Max“ an. Für 1350 Euro – in Anbetracht des angegebenen Speicherplatzes ein vermeintlich gutes Geschäft.

Sowohl Handy als auch Rechnung entpuppten sich als Totalfälschungen.
Sowohl Handy als auch Rechnung entpuppten sich als Totalfälschungen.(Bild: zVg, Krone KREATIV)
(Bild: zVg)

Es kam zur Übergabe auf einem Parkplatz in Klagenfurt. Dass sich der stämmig gebaute, rund 35-jährige angebliche Versicherungsmakler komisch verhalten, offenbar nach möglichen Überwachungskameras Ausschau gehalten hat, wurde der Villacherin erst im Nachhinein so richtig bewusst.

„Ich habe ihm auch nicht blauäugig mein Geld gegeben. Das Gerät war verpackt, versiegelt – und ich habe vor Ort die Geräte- bzw. Seriennummer überprüft. Die passten laut Apple und stimmten auch mit den Nummern auf der Rechnung überein.“

Zu Hause in Villach war beim Einschalten des Handys aber sofort klar, dass etwas nicht stimmte. Das System stürzte ab, und am Bildschirm erschienen asiatische Strichcodes. Der Verkäufer war wenig überraschend nicht mehr erreichbar, hat die Frau blockiert.

Fake-Handy ist gefährlich
Wie Experten in Folge bestätigten: Sowohl bei der Rechnung als auch beim Handy handelt es sich um Totalfälschungen. „Das iPhone hat demnach einen Warenwert von 100 Euro, wurde wohl illegal aus Asien importiert und ist sogar gefährlich. Meldet man sich an, können sensible Daten gestohlen werden“, warnt das Opfer.

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