Für Österreichs Ski-Damen gab es beim Super-G in Val di Fassa nichts zu holen! Beim Sieg der Italienerin Elena Curtoni wurde Cornelia Hütter Siebente (+0,44 Sekunden). Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie wurde Zweite (+0,26) und die Italienerin Asja Zenere überraschte als Dritte (+0,27). Die Deutsche Emma Aicher schied im Kugelkampf aus.
Elena Curtoni hat im dritten Ski-Weltcup-Rennen in Val di Fassa den dritten italienischen Sieg eingebucht. Die 35-Jährige gewann am Sonntag den Super-G vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,26 Sek.) und ihrer Landsfrau Asja Zenere (+0,27). Weil die Neuseeländerin Alice Robinson auf den vierten Platz kam und Sofia Goggia nur Neunte wurde, bleibt das Rennen um Super-G-Kristall bis zum Finale in Kvitfjell offen. Als ÖSV-Beste landete Cornelia Hütter auf Rang sieben.
Der Steirerin fehlten nur 44 Hundertstelsekunden auf die Siegerin. Nadine Fest (+0,83) fuhr als zweitbeste Österreicherin auf den 14. Platz (Stand nach 50 Teilnehmerinnen), verpasste mit dem besten Saisonergebnis aber hauchdünn das Ticket für das Finale in zwei Wochen. Mirjam Puchner, Nina Ortlieb und Ariane Rädler waren von den Spitzenplätzen letztlich weit weg. Das ÖSV-Trio klassierte sich auf den Plätzen um 20. Für die ÖSV-Damen war es bereits der 13. Super-G ohne einen Podestplatz.
Hier das Ergebnis im Detail:
Lange Wartezeit für Curtoni
Der Weltfrauentag wurde vor allem für Curtoni, die ihren vierten Weltcup-Sieg feierte, zum Jubeltag. Die beiden Abfahrten in Val di Fassa hatte am Freitag und Samstag ihre Teamkollegin Laura Pirovano gewonnen, die am Sonntag Achte war. „Es ist wirklich unglaublich, am Podium zu stehen, und noch dazu zu gewinnen“, sagte Curtoni im ORF-Interview. „Es war einfach volle Attacke. Ich habe nur probiert, so zu fahren, wie ich es kann. Das hat funktioniert.“ Zuletzt hatte die Italienerin im Dezember 2022 in St. Moritz eine Abfahrt gewonnen. „Ich werde nicht jünger, also wird es nicht einfacher. Aber ich habe weiter gekämpft, bin immer drangeblieben. Ich habe gewusst, dass ich es noch immer in mir habe.“
Ein kleiner Wermutstropfen für die italienischen Frauen war, dass Goggia im letzten Abschnitt eine bessere Platzierung und damit womöglich den vorzeitigen Gewinn von Super-G-Kristall verspielte. 63 Punkte liegt Goggia nun vor Robinson, in zwei Wochen kann sie in Norwegen alles klar machen. Die Deutsche Emma Aicher hat durch ihren Ausfall auf einem drehenden Kurs unterdessen keine Chance mehr, die kleine Kugel zu gewinnen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.