Jürgen (33) stirbt völlig unerwartet drei Tage nach der Geburt seiner Tochter. Seine Verlobte Jennifer bleibt mit Baby Emma und einem unfertigen Zuhause zurück. Die Volkshilfe Burgenland und die „Krone“ rufen jetzt zur Hilfe für die junge Familie auf.
Einfach einmal dankbar sein für all die Probleme, die man nicht hat. Für all die Tage, an denen das Leben scheinbar selbstverständlich seinen Lauf nimmt. Für jedes Lachen, für jede Umarmung, für jeden gemeinsamen Abend. Denn manchmal dauert das Glück nur einen Augenblick und was bleibt, ist eine Leere, die man nicht in Worte fassen kann.
Drei Tage Papa, dann kam der Tod
Jürgen war 33 Jahre jung, Verlobter, stolzer Hausbauer und seit wenigen Tagen Papa. Als seine Tochter Emma Mitte Februar zur Welt kam, hielt er das kleine Mädchen mit Tränen in den Augen in den Händen und einem Lächeln, das mehr sagte als tausend Worte. Endlich war es da, das lang ersehnte Kind, das die junge Familie aus dem Südburgenland komplett machte. Es waren Stunden voller Hoffnung, voller Pläne und voller Liebe. Seine Schwester erzählt, er habe gestrahlt vor Glück und immer wieder gesagt, dass nun das schönste Kapitel seines Lebens beginne.
Eine Welt, die auf einmal stillsteht
Doch dieses Kapitel endete auf tragische Weise, bevor es richtig begonnen hatte. Nur drei Tage nach der Geburt seiner Tochter stirbt Jürgen plötzlich und völlig unerwartet. Von einem Moment auf den anderen bricht für die Familie eine Welt zusammen. Zurück bleiben seine Verlobte Jennifer und die kleine Emma, jetzt gerade einmal zwei Wochen alt. Ein Baby, das seinen Vater nur drei Tage lang kennenlernen durfte.
Jennifer: „Es ist die Hölle“
„Es ist die Hölle“, sagt seine Lebensgefährtin Jennifer. Mehr Worte braucht es nicht, um zu verstehen, was dieser Verlust bedeutet. Und dennoch muss sie funktionieren. Für ihr Kind, das sie braucht. Für den Alltag, der keine Pause kennt. Für ein Haus, das noch nicht ganz fertig ist und das eigentlich ein gemeinsames Zuhause voller Leben werden sollte.
Helfen wir gemeinsam mit einer Spende und geben wir einer jungen Mutter und ihrem Kind in dieser schweren Zeit Hoffnung und Halt.

Volkshilfe-Präsidentin Verena Dunst
Bild: Volkshilfe Burgenland
Wo eben noch gelacht wurde, herrscht nun Stille. Wo Pläne geschmiedet wurden, stehen nun Fragen im Raum. Wie soll es weitergehen? Wie schafft man es, mit einem Neugeborenen und der tiefen Trauer um einen geliebten Menschen in eine Zukunft zu blicken, die plötzlich so anders aussieht.
Die Volkshilfe und die „Krone“ haben deshalb einen gemeinsamen Spendenaufruf ins Leben gerufen, um Jennifer und ihrer Tochter zumindest die finanziellen Sorgen zu nehmen, die in einer ohnehin unerträglichen Situation zusätzlich belasten.
Volkshilfe Burgenland
IBAN: AT04 5100 0910 1310 0610
BIC: EHBBAT2E
Kennwort: Emma
Finanzielle Unterstützung für eine Zukunft
„Manchmal trifft ein tragischer Schicksalsschlag eine junge Familie völlig unerwartet und verändert von einem Moment auf den anderen alles. Gerade in Zeiten tiefster Trauer braucht es Zusammenhalt, Mitgefühl und konkrete Unterstützung. Ich bitte Sie daher von Herzen: Helfen wir gemeinsam mit einer Spende und geben wir einer jungen Mutter und ihrem Kind in dieser schweren Zeit Hoffnung und Halt“, appelliert Volkshilfe-Präsidentin Verena Dunst.
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