Fr, 20. Juli 2018

Kinder aufgehetzt

27.07.2017 08:51

Skandal-Demo: "Frei, wenn Israel zerstört ist"

Die Parole einer Rednerin auf einer Anti-Israel-Demo gegenüber der Staatsoper in Wien sorgt seit Sonntag für Empörung. Die Frau - angeblich soll sie aus Syrien stammen - rief: "Palastine will be free again, if Israel is destroyed and gone" (auf Deutsch: Palästina wird wieder frei sein, sobald Isreal zerstört und weg ist).

Die aufgeheizte Menge antwortet mit Jubel: "Allahu Akbar" ist zu hören. In einem anderen Clip ist zu sehen, wie ein Vater seinem Sohn eine Wasserpistole in die Hand drückt, worauf dieser mit Palästina-Flagge vor der Kamera posiert.

Tempelberg-Zugangskontrollen als Aufreger
Hintergrund für die Kundgebung ist der in Jerusalem entbrannte Streit um die Zugangskontrollen zum Tempelberg. Mittlerweile hat die israelische Regierung gegenüber den Palästinensern eingelenkt: Nach einer Entscheidung des Sicherheitskabinetts wurden am Dienstag umstrittene Metalldetektoren wieder entfernt, die nach dem tödlichen Anschlag arabischer Angreifer auf zwei Polizisten  am vergangenen Freitag aufgestellt worden waren, um den Waffenschmuggel zu verhindern.

Juraczka: "Kein Platz für Antisemitismus"
In Wien "darf kein Platz für Antisemitismus sein", erklärte der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka und verurteilte den Aufruf zur Zerstörung Israels in aller Schärfe. "Das darf sich keinesfalls wiederholen." Diese Ereignisse würden daher deutliche Konsequenzen erfordern.

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