So, 24. März 2019
26.07.2017 16:16

Samt eigener Apps

Dienst-Smartphones und -Tablets für Polizisten

Österreichische Polizisten bekommen ab September Dienst-Smartphones und -Tablets. Konkret handelt es sich um 9000 Endgeräte, damit wäre ein Drittel aller Polizisten abgedeckt. Das Ziel für die beiden folgenden Jahre ist die Vollausstattung aller Exekutivbeamten. "Die Kommunikation hat sich in den letzten Jahren massiv verändert und beschleunigt. Es ist daher selbstverständlich, dass wir auch die Polizeibeamten mit Tablets und Smartphones ausstatten, um auch weiterhin Ermittlungsarbeit auf Höhe der Zeit sicherzustellen", so Innenminister Wolfgang Sobotka.

Auf diesen Geräten von Apple soll es mobile Anwendungen für die Polizeiarbeit geben, etwa einen dienstlichen Messenger, mit dem Dateien und Fotos versandt werden können. Dieser wird von A1 bereitgestellt. Außerdem gibt es eine App für Personen- und Fahrzeugkontrolle. In Zukunft sollen Anwendungen für Tatortfotos, Notizen und Fahndungen folgen.

"Notwendigen Sicherheitsanforderungen"
Ein Problem in der bisherigen Praxis war, dass "mitunter private Geräte und nicht sichere Anwendungen für dienstliche Zwecke" verwendet worden sind, sagte Generalmajor Jürgen Doleschal im vom Innenministerium herausgegebenen Magazin "Öffentliche Sicherheit".

Die private Nutzung der Dienst-iPhones wird Polizisten explizit erlaubt, allerdings will man "die notwendigen Sicherheitsanforderungen aufrechterhalten", betonte Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck. Am Smartphone dürfen frei Apps installiert werden, am iPad soll es hingegen eine "Whitelist" von erlaubten Anwendungen geben.

Cobra testet Messenger-App
Momentan wird der Polizei-Messenger von rund 600 Bediensteten des Einsatzkommandos Cobra getestet. Ein "Mobile Device Management" soll sicherstellen, dass dienstliche Daten vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt sind.

 krone.at
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