Di, 16. Oktober 2018

In Landesgebäuden:

06.07.2017 15:42

Oberösterreich baut Sicherheitsmaßnahmen aus

"Die Zeit der Sorglosigkeit ist vorbei", betont LH Thomas Stelzer nicht nur wegen des politisch motivierten Doppelmordes von Linz mit IS-Hintergrund beim Täter. Die Sicherheitsmaßnahmen bei den Landesdienststellen seien schon davor verstärkt worden, weitere Ausbauten - bis hin zu Sicherheitschleusen - folgen.

Bei einer Pressekonferenz von FPÖ-Chef Strache und LH-Vize Haimbuchner zum Linzer Doppelmord war auch die Sorge um die Sicherheit der Landesbediensteten in Oberösterreich vernehmbar. Für bestimmte Bereiche in den Landesgebäuden seien schon vor Wochen Maßnahmen eingeleitet worden, "ohne das an die große Glocke zu hängen", wie LH Stelzer am Donnerstag zur "Krone" sagte.

Weitere Sicherungen folgen

Weitere Sicherungen, auch außerhalb von Linz, würden folgen. Wobei manches auch sehr sichtbar werden könnte: Stelzer schließt Sicherheitsschleusen bei Landesgebäuden wie bei Gerichten, Ministerien und Flughäfen nicht aus. Auch rund um die Landtagssitzung am Donnerstag in Linz war eine verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften sichtbar.

Besonnen die nötigen Schritte setzen

Stelzer will dadurch aber "nicht zu einer Riesenbeunruhigung im Land beitragen", sondern es gehe darum, "einfach sehr besonnen die nötigen Schritte zu setzen". Zugleich tritt er für mehr, auch vorsorgliche, Möglichkeiten für die Sicherheitsbehörden ein.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.