Hilfsaktion für Maxi

Spendenerfolg bleibt geheim

Oberösterreich
04.07.2017 16:23

In einer beispiellosen Hilfsaktion gaben am 6. Mai im Welser "Kumplgut" 2168 Menschen Blut für den todkranken Maxi (3), damit ein geeigneter Stammzellenspender für den Buben gefunden werden kann. Ob die Aktion erfolgreich war, wird geheim bleiben: Aus Datenschutzgründen, wie "Geben für Leben" nun mitteilt.

Nur Stammzellen können den an Immunabwehrschwäche leidenden Buben retten. Doch in der weltweiten Datenbank fand sich kein passender Spender, worauf eine große Aktion in Wels gestartet wurde. Nun sind die meisten Blutspenden im Labor ausgewertet - ob die Aktion erfolgreich war, bleibt aber geheim.

Tausende hilfsbereite Spender enttäuscht
Selbst wenn jetzt ein passender Spender in der Datenbank auftaucht, wird Maxi vorerst nicht erfahren, ob dieser durch die Aktion am Kumplgut gefunden wurde, oder ob man zufällig irgendwo auf der Welt einen  genetischen Zwilling entdeckt hat. "Empfänger  und Spender dürfen sich nach dem Eingriff anonym Briefe schreiben, aus Datenschutzgründen gibt es aber keinerlei Hinweise auf Spender oder Empfänger", enttäuscht die Leukämiehilfe "Geben für Leben" die vielen Spender.

Johann Haginger / Kronen-Zeitung

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