Keine Einigung
Regierungsbildung in Nordirland gescheitert
Der Friedensprozess für Nordirland erlitt damit einen neuen Rückschlag. Durch die Störaktion kam es nicht zu der geplanten Benennung von Mitgliedern einer künftigen Regionalregierung für Nordirland. Der pro-britische protestantische Pfarrer Ian Paisley hatte es ohnehin schon abgelehnt, die Führung einer gemeinsamen Regierung mit der irisch-nationalistischen katholischen Sinn Fein zu übernehmen.
Der Vorsitzende der Democratic Unionist Party (DUP) bekräftigte seine Bedingung, dass sich die Sinn Fein vorher zur Unterstützung der mehrheitlich protestantischen Polizei in Nordirland verpflichten müsse. Sinn Fein lehnt dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Sprecher von der Sinn-Fein-Partei und der DUP erklärten später, der Prozess der Regierungsbildung werde fortgesetzt.
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