Steinkellner, FPÖ:

"Öffi-Probleme in Linz auf einen Schlag lösen!"

"Pack ma’s", sagt FPÖ-Landesrat Günther Steinkellner, und zwar, wenn es um die Lösung der Linzer Öffi-Probleme geht. Die dürfe kein Flickwerk bleiben, das heißt, zu 2. Linzer Bim-Achse, Brücke und Mühlkreisbahneinbindung in den Hauptbahnhof soll auch eine "Mini-U-Bahn" in Urfahr am Hinsenkampplatz dazukommen.

Noch immer ungeklärt zwischen Land und Stadt, vor allem hinsichtlich der Finanzierung, sind die großen Öffi-Projekte 2. Linzer Schienenachse und Donaubrücke (über die auch Autos fahren werden). "Bei der Brücke diskutieren wir, ob 60 oder 84 Millionen Euro aufzuteilen sind. Viel wichtiger wäre es aber, auch über andere große Brocken zu reden. Zum Beispiel wäre am Hinsenkampplatz in Urfahr eine optimale Verkehrslösung notwendig", sagt Steinkellner. Wobei dort "optimal" bedeutet, dass man mit der Straßenbahn und dem geplanten Leichtzug der Mühlkreisbahn unter die Erde gehen soll, damit man den Autoverkehr Richtung Osten in die Ferihumerstraße einbinden kann. Allerdings kostet das mindestens 60 Millionen Euro.

Kein Flickwerk produzieren!
Steinkellners Appell: "Wenn man schon so ein großes Projekt (wie die 2. Linzer Schienenachse) macht, dann sollte man gleich alle Probleme auf einmal lösen, langfristig finanzieren und g’scheit regeln, damit wir nicht ein Flickwerk haben. Denn dann haben wir immer noch Probleme." Dem Verkehrslandesrat steht dabei der Mona-Lisa-Tunnel im Zuge der Umfahrung Ebelsberg vor Augen: "Hätten wir den gleich zweiröhrig bzw. vierspurig gemacht, dann hätten wir dort viele Probleme nicht."
"Der Mensch will trotzdem in die Arbeit kommen", warnt Steinkellner, ausschließlich auf das  Thema Digitalisierung zu setzen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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