In den Tod gerissen
Mindestens neun Tote bei Tornado in Japan
Einige der Opfer wurden unter Trümmern eingestürzter Häuser begraben. Dazwischen lagen zerstörte Autos. Das Fernsehen zeigte Bilder der Verwüstung. Bei den Toten handelt es sich meist um Bauarbeiter.
Augenzeugen berichteten von einer Windhose, die hoch über die Hausdächer hinausragte. "Ich sah eine Windsäule, die lauter Gegenstände packte und durch die Luft wirbelte", schilderte eine Frau. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte ein älterer Anwohner.
Etwa zehn Gebäude brachen völlig in sich zusammen. Strommasten stürzten auf die Straßen, in rund 630 Häusern fiel die Stromversorgung aus. Die Regierung in Tokio richtete einen Krisenstab ein, während sich der Minister für Katastrophenmanagement vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Schäden machen wollte.
Die Behörden warnten unterdessen die Bewohner der Region vor weiteren starken Winden. Nach Angaben der nationalen meteorologischen Behörde wehten in weiten Gebieten des Landes starke Winde in Folge eines Tiefdrucksystems.
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