Ein Banküberfall in Innsbruck führt zu europaweit gesuchten Straftätern: Jene beiden Italo-Ganoven (43 und 48 Jahre), die Mitte Jänner die Raika in der Höttinger Au überfielen und nur zwei Tage später in Frankreich gefasst wurden, sind keine Unbekannten! Das Duo soll für weitere Coups in der Schweiz verantwortlich sein. Ein Verdächtiger ist erst im Herbst aus der Haft entlassen worden.
Innsbruck, 11. Jänner, um 8.20 Uhr: Zwei vermummte Männer stürmen die Raika-Filiale in der Höttinger Au. Einem Angestellten wurde ein Faustschlag verpasst und eine Pistole unter die Nase gehalten. "Geld her!"- dem Duo gelang dann mit einem fünfstelligen Euro-Betrag die (kurze) Flucht. Denn nicht einmal 48 Stunden später klickten in Frankreich die Handschellen. Und rasch war klar, dass das Duo so einiges mehr auf dem Kerbholz hat! Zumindest zweimal sollen die Männer bereits im Dezember in der Schweiz zugeschlagen haben. Angelastet wird ihnen ein (versuchter) Überfall auf eine Bank und ein brutaler Coup in einer Tankstelle samt Geiselnahme!
Filmreifer Fahndungserfolg
Ausgerechnet der Banküberfall in Innsbruck führte die Ermittler letztlich zu den Verdächtigen. Am Montag erläuterten die Tiroler und italienische Polizei Details zum filmreifen Erfolg:
Hubert Rauth, Kronen Zeitung
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