Keine Verbreiterung

¿Big Brother¿ muss A 7-Stau verhindern

Oberösterreich
19.10.2006 20:27
Die Verbreiterung der Linzer A 7-Stadteinfahrt und die Erneuerung ihrer Risikobrücken wurden zwar aufs Jahr 2012 verschoben, doch ab 2009 wird der tägliche Pendlerstau im Flaschenhals verhindert: Mit einer ferngesteuerten Verkehrsberuhigungsanlage, die mit variablen Temporegelungen mehr Autos über die Strecke bringt.

„Dann wird man sehen, ob eine Verbreiterung überhaupt notwendig ist“, hofft der Ansfeldener Autobahnplaner Georg Kichler, dass sich seine Asfinag ihr Linzer 65-Millionen-Euro-Projekt ersparen könnte. Und sich unsere Landesregierung ihre umstrittene Tempo-100-Verordnung bis Enns: Denn neben der A 7 wird auch die A 1 mit einer derartigen elektronischen Verkehrsberuhigungs- oder Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) aufgerüstet, die das Tempo variabel regulieren, die Kolonnen nicht nur bremsen, sondern auch beschleunigen kann. „Das ermöglicht eine höhere Verkehrsdichte“, glaubt Kichler, dass „Big Brother“ den Mautzahlern hilft, Zeit und Nerven zu sparen. 

Bau- und Staustellen bleiben den Autofahrern aber auf der Mühlkreisautobahn nie erspart: Die acht A 7-Brücken zwischen dem Westknoten und Bindermichltunnel müssen erneuert werden, wenn die Einsturzgefahr wächst. Dann wird in einem Aufwaschen auch der Flaschenhals verbreitert.

 

 

 

Foto: Christof Birbaumer

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