Sanierung der A 7

In drei Wochen drohen erste Enteignungen

Oberösterreich
07.11.2016 17:44

Mit sieben der zwölf Grundstückseigentümer der Linzer Posthofstraße hat sich die Asfinag einigen können. Sie haben einen Grünstreifen entlang der A 7 bereits abgegeben. Dieser wird für die Sanierung der Voestbrücke und den Sicherheitsausbau der Autobahn benötigt. Fünf weitere Unterschriften der Grundbesitzer fehlen noch.

"Im November muss eine Entscheidung fallen. Sonst gerät   der Zeitplan durcheinander", ist Asfinag-Gruppenleiter Martin Pöcheim angespannt.   Wie berichtet, wird   die Sanierung  der Voestbrücke  bereits 800 Meter südlich der Donau beginnen. Weil im 425 Millionen € teuren Projekt auch ein Sicherheitsausbau samt Errichtung von Pannenstreifen vorgesehen ist.

"Brauchen einen Streifen von vier Metern"
Für die Ende 2017 beginnenden Arbeiten werden zwölf an die A 7 angrenzende Grundstücke  der Posthofstraße benötigt. "Für die Bauphase und danach für die Wartung der Autobahn brauchen wir einen Streifen von vier Metern", erklärt Pöcheim. Fünf der zwölf Eigentümer haben  einem Deal noch nicht zugestimmt. Die Asfinag bietet den "Widerspenstigen" zwei Varianten an. Sie können einen Teil ihres Grundstücks verkaufen und das Areal  eingeschränkt weiter benutzen oder sie behalten das Gelände und überlassen der Asfinag ein Nutzungsrecht.

Beim Gezerre geht es nicht nur ums  Preis-Feilschen. Die Anrainer befürchten, dass die Asfinag quasi durch die Hintertür eine dritte Fahrspur errichten könnte. Für die Pannenstreifen wäre übrigens keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig

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