Do, 16. August 2018

Unglück in NÖ

19.10.2016 14:28

Geisterwaggons rammen Zug: Zahlreiche Verletzte

Bei einem Bahnunfall im niederösterreichischen Wieselburg sind Mittwochmittag vier Menschen schwer verletzt worden, acht weitere Passagiere erlitten leichte Verletzungen. Nach Angaben des Roten Kreuzes und der ÖBB waren herrenlose Güterwaggons nach unglaublichen 20 Minuten Fahrzeit gegen einen Regionalzug geprallt.

Laut ÖBB-Sprecher Christopher Seif waren im Bahnhof Randegg zwei Güterwaggons losgerollt. In Wieselburg - also nach etwa zwölf Kilometern - prallten sie gegen den Regionalzug 7012, der auf dem Weg von St. Pölten nach Scheibbs war. Schauplatz des Unfalls war der Bahnhof der Brauerei- und Messestadt.

Die FF Wieselburg und Petzenkirchen rückten mit 36 Mann zur Unfallstelle aus. Im Einsatz standen auch mehrere Rettungs- und Notarztwagen sowie der Notarzthubschrauber "Christophorus 15".

Nach Einsatzende des Roten Kreuzes berichtete Sprecher Andreas Zenker gegen 14 Uhr von vier Schwer- und acht Leichtverletzten. Eines der Opfer wurde nach Linz geflogen. Weitere Verletzte, unter ihnen auch der Triebwagenführer des R7012, wurden in die Landeskliniken Scheibbs, Amstetten und St. Pölten transportiert.

Laut ÖBB-Sprecher Seif bleibe die Bahnstrecke im Abschnitt Pöchlarn - Scheibbs bis zum Betriebsschluss am Mittwoch gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Experten der ÖBB sind ebenso an der Arbeit wie eine Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums.

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