30.000 € Schaden:

Kriminelle „Cowboys“ suchten Reitstall heim

Niederösterreich
30.09.2016 14:38

Keine Mühe scheuen dreiste Satteldiebe, die derzeit buchstäblich zwischen Enns und Leitha zuschlagen: Denn gut eine Woche nach ihrem großen Coup in Bruck - die "Krone" berichtete - gab es nun Einbruchsalarm in einem Pferdehof in der Stadt Haag im westlichsten Mostviertel. Und wieder wurden teure Sättel erbeutet.

In der Nacht fuhren die Kriminellen zum Reitstall, stellten ihr Fluchtfahrzeug in einem Feld ab. Durch ein Schiebetor schlichen sie in das Gebäude und brachen einen Lagerraum auf, in dem - zusätzlich noch in Holzkisten versperrt - Sättel sowie Zaumzeug, Gamaschen und Ledergurte verstaut waren. Mit Diebsgut mit Wert von mehr als 30.000 Euro machten sie sich dann aus dem Staub. "Die wertvollsten Stücke hatten sie aussortiert und mit einer Kiste zum Auto getragen. Diese ließen sie dann leer in dem Acker zurück", berichtet ein Polizist.

Jetzt wird ermittelt, ob es sich bei dem aktuellen Fall um dieselben Täter handelt, die schon in Bruck an der Leitha Beute in ähnlicher Höhe gemacht hatten. Damals hatten die Kriminellen ja einen Weidezaun umgeschnitten, um Sättel & Co. leichter abtransportieren zu können. "Die Vorgehensweise könnte darauf hinweisen, dass eine Bande hier gezielt zuschlägt", heißt es.

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