Mi, 20. Juni 2018

Spezielle Gläser

21.09.2016 15:59

Das Bier im Wandel: Vier Trends zu beobachten

Das Bier nimmt in Österreich seit eh und je einen großen Stellenwert ein - und zwar in erster Linie die klassischen Sorten wie das Lager- oder Märzenbier. Doch auch interessante Trends sind immer wieder beobachtbar. Derzeit sind etwa alkoholfreie Biere, Craft-Biere, Schwarzbiere sowie biologische Biere stark im Kommen.

"Bier ist nicht Industrie, sondern es ist die pure Natur. Hopfen, Hefe, Malz und Wasser sind schlichtweg natürliche Zutaten", bringt es Matthias Gurschler, regionaler Verkaufsdirektor der Brau Union Österreich, im "Krone"-Gespräch unmissverständlich auf den Punkt.

Biervielfalt nimmt zu

Das klassische Bier ist zwar nach wie vor der Verkaufsschlager schlechthin, doch auch die Biervielfalt gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. "Dabei handelt es sich nicht um neu kreierte Biere, sondern spezielle Sorten leben wieder auf", verdeutlicht Gurschler. Derzeit beobachtet er insgesamt vier diverse Trends:

  • Alkoholfreie Biere: "Sie befinden sich seit zweieinhalb Jahren stark im Wachstum. Unsere Verkaufszahlen konnten wir mittlerweile verdoppeln", gibt der Experte preis und ergänzt: "Das Gesundheitsbewusstsein spielt eine große Rolle. Radfahrer und Wanderer bestellen immer öfter alkoholfreie Sorten auf den Hütten."
  • Craft-Biere: Dabei handelt es sich um handwerklich gebraute Biere, die meist von kleinen Braustätten produziert werden. "Die Braumeister trauen sich, zu experimentieren und somit entstehen Besonderheiten im Brauprozess, wie etwa ein fruchtiger Geschmack aus Maracuja", weiß Gurschler.
  • Schwarzbiere: Das Malz wird stärker geröstet und dadurch entsteht ein Kaffee-, Kakao- bzw. Bitterschokoladearoma. "Dieses Bier passt hervorragend zu Nachspeisen. Da bekomme ich jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut", verrät der Experte.
  • Biologische Biere: Geschmacklich unterscheiden sich diese Sorten nicht von den alkoholischen Varianten. "Die Rohstoffe stammen allerdings vollends aus biologischem Anbau", sagt Gurschler. Da diese Biere in der Herstellung anspruchsvoller sind, sind sie um rund zehn Prozent teurer.

Spezielle Trinkgläser

Neben der Vielfalt hat sich auch im Verkosten einiges geändert. "Zu jeder Sorte gibt es mittlerweile passende Gläser. Der Sensorikpokal gilt dabei als Allrounder. Das Bier kann sich gut entfalten", weiß Gurschler.

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