13.09.2006 14:30 |

smart forfun²

Achtung, hier kommt der Monster-smart!

Hat was von einem kleinen Buben, der im Fasching die Schuhe vom Papa anzieht! Doch dieser Monster-smart kommt sicher besser vorwärts. Und dem Papa macht er auch Spaß…

smart forfun² (sprich: smart forfun to the second) heißt dieses Spaßgefährt. Entworfen hat es der griechische Rallyefahrer Stefan Attart. In seinem Kopf wuchsen ein smart fortwo und ein Unimog zusammen. Bereits im Jänner fertigte er erste Entwürfe an. 

Überdimensionale Abmessungen
Motor und Getriebe wurden vom Unimog übernommen. Der OM 352, ein Diesel mit sechs Zylindern und einem Hubraum von 5.675 ccm, sitzt prominent und für jeden sichtbar direkt auf der Vorderachse. 84 PS leistet die riesige Maschine. Wenig im Verhältnis zum Hubraum, viel für den smart, wo das Serienfahrzeug doch nur 41 PS leistet. 

Die Abmessungen haben es jedenfalls in sich: Reifen auf 26 Zoll großen Felgen mit einem Durchmesser von 1,40 Metern. Eine Bodenfreiheit von 65 Zentimetern und eine Gesamthöhe von unglaublichen 3,70 Metern. 

Bestmögliche Geländegängigkeit
Ziel bei der Entwicklung des smart forfun² war eine bestmögliche Geländegängigkeit. Um im Gelände gut voran zu kommen, bietet die Plattform des 406 (Unimog) an sich schon die besten Voraussetzungen. Zusätzlich wird der Off-Road-Charakter auch an den üppig dimensionierten Rädern oder auch am Sicherheitskäfig aus Aluminiumrohren deutlich.

Um im freien Gelände noch besser voran zu kommen, baute Stefan Attart neben speziellen Stoßdämpfern zusätzlich eine manuell steuerbare Luftfederung ein. Beispielsweise bei extremem Gefälle kann der Fahrer so gezielt auf die einzelnen Federn des Fahrzeugs Einfluss nehmen.

Schade, dass so etwas nicht in Serie geht!

Samstag, 08. Mai 2021
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