Sa, 18. August 2018

Abverkauf bei Kresta

30.08.2016 16:23

Standort St. Andrä nur 7,2 Millionen wert

Der Fall Kresta zeigt, wie bunt das Insolvenzrecht in Österreich ist. Denn wenn jetzt die Masseverwalter mit der Verwertung des Betriebsvermögens starten, wird erwartet, dass Unternehmer Franz Kreuzer mit Hilfe eines Investors seine eigene Firma wieder zurück kauft - und dann ohne Schulden weiter arbeiten könnte.

"Die Optik ist schlecht, aber es handelt sich eben um eine sehr geschickt gemachte Insolvenz", grantelt AKV-Kreditschützer Arno Ruckhofer. Denn die Kresta Anlagenbau Gesellschaft von Franz Kreuzer ist in Konkurs - seine blutjunge K Industries dagegen hat derzeit um 20.000 Euro Pacht im Monat den Standort übernommen und arbeitet mit 100 Mitarbeitern die noch ausstehenden Aufträge ab. Bis 22. September kann Kreuzer zudem das Betriebsareal in St. Andrä quasi wieder zurück kaufen - sofern er das nötige Geld dafür aufbringt: "Der Mindestkaufpreis beträgt 7,2 Millionen Euro. Der Zuschlag geht an den Bestbieter", so Masseverwalter Gerhard Brandl, der überdies noch Beteiligungspakete an deutschen Industrieunternehmen im Wert von etwa 13,8 Millionen Euro auf den Markt gebracht hat.

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