Mo, 20. August 2018

"Gefährliches Spiel"

08.08.2016 08:39

Mehrere "Pokémon Go"-Verbote weltweit

Hunderte Fans des derzeit für Furore sorgenden Smartphone-Spiels "Pokémon Go" haben sich am Sonntag in Yokohama zur jährliche Pikachu-Parade versammelt. Rund 50 lebensgroße Abbilder des bekanntesten Pokémon zogen durch die Straßen der japanischen Stadt. Unterdessen haben mehrere Länder das Spiel ganz oder teilweise verboten.

Im Iran wurde das Handyspiel mit den kleinen Monstern aus Sicherheitsgründen verboten. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internetkriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass "Pokémon Go" ein gefährliches Spiel sei, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert. Wie viele Internetnutzer im Land bereits auf virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar - laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige.

Malyasia warnt vor "emotionalen Störungen"
Auch oberste islamische Autoritäten Malaysias haben den Muslimen des südostasiatischen Landes das weltweit beliebte Spiel verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, hieß es in einem am späten Freitagabend verkündeten Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. "Pokémon Go" könne die Privatsphäre gefährden und zu Sucht sowie emotionalen Störungen führen.

Spielverbot vor Wahllokalen in Thailand
In Thailand forderte die Militärregierung indes dazu auf, in der Nähe von Wahllokalen auf "Pokémon Go" zu verzichten. Das Spiel war in Thailand am Samstag auf den Markt gekommen, einen Tag vor dem Referendum über eine neue Verfassung. "Die Menschen sollten es unterlassen, nahe Wahllokalen zu spielen - auch, wenn ein "seltenes" Pokémon dort auftauchen sollte", sagte der Wahl-Beauftrage Supachai Somcharen.

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