Di, 21. August 2018

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01.08.2016 16:48

Wasser und Schlamm standen im Kelle bis zur Decke

Sintflutartiger Regen, schlimme Gewitter und sogar Hagel - so lässt sich das letzte Juliwochenende zusammenfassen. Die zum Teil heftigen Unwetter der vergangenen Tage haben in Kärnten Schäden in der Höhe von mehreren hunderttausend Euro verursacht. Betroffen war vor allem der Bezirk St. Veit, wo viele Landwirte leben. Sie erhoffen sich nun Hilfe vom Land Kärnten.

Unglaubliche Fotos bezeugen, was im Gemeindegebiet von Glödnitz im Gurktal passiert ist: Was aussieht wie Schnee, sind eigentlich Milliarden kleiner Hagelkörner: Es hagelte fast eine Dreiviertelstunde durchgehend, zum Teil lagen die Schloßen 40 Zentimeter hoch. Die Folgen sind verheerend: Wegen Murenabgängen mitten auf der Flattnitzer Landesstraße, zahlreicher Überschwemmungen und überfluteter Keller musste sogar die 25 Kilometer entfernte Freiwillige Feuerwehr aus St. Georgen anrücken.

Auch andernorts gingen schwere Unwetter: Die Freiwillige Feuerwehr Friesach war am Samstag damit beschäftigt, Wassermassen aus übertretenden Flüssen umzuleiten. Der Zeltschachbach war komplett verklaust und bahnte sich beim Eintreffen der Blauröcke bereits seine Wege über die Zeltschacher Landestraße und angrenzende Äcker. Eine nahe Wohnsiedlung wurde sogar einen Meter unter Wasser gesetzt! Nach Mitternacht wurden auch die Feuerwehren St. Salvator, Zeltschach Micheldorf und Althofen zur Verstärkung alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Keller bis an die Decke mit Schlamm und Wasser gefüllt. Die Aufräumarbeiten dauern teils noch an. Bgm. Josef Kronlechner sprach den Betroffenen Unterstützung zu.

Auf Unterstützung vom Land hoffen außerdem viele Landwirte. Hilfe ist auch ins Drautal unterwegs; bei Irschen muss etwa eine Behelfsbrücke errichtet werden. Dafür sind die Pioniere des Bundesheeres gerüstet.

Einen Schutzengel hatten übrigens die Gäste des Salamifestes in Eberndorf: Wegen eines Sturmes fielen Dachziegel ins Festzentrum. Es gab keine Verletzen.

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