Mo, 24. September 2018

Zelte und Container

06.06.2016 16:23

Grenzübergang Thörl-Maglern wird aufgerüstet

Nach monatelanger Planung rüstet die Polizei den Grenzübergang Thörl-Maglern auf. In den nächsten Wochen soll eine "Registrierstraße" entstehen, die bei Flüchtlingsströmen sofort in Betrieb genommen werden kann. Für den Ernstfall wurden sogar Verträge zur Errichtung eines Sicherungszauns vorbereitet.

"Es ist davon auszugehen, dass sich an der Grenze etwas tut. Die Errichtung von zwei Zelten, Sanitärcontainern und die Adaptierung des alten Zollgebäudes für die elektronische Infrastruktur sind Vorbereitungsmaßnahmen, um für mögliche Migrationsströme gewappnet zu sein", erklärt Polizeisprecher Rainer Dionisio. In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Aufgriffe am Brenner, im Burgenland und in Italien.

Daher könnten Schlepper wieder Kärnten als Ausweichroute wählen. Aus diesem Grund wird in den nächsten Wochen, wie bereits am Grenzübergang Karawankentunnel, nun auch das Grenzmanagement in Thörl-Maglern verschärft und eine "Registrierstraße" errichtet, welche ein Chaos an der Grenze vermeiden soll. "Flüchtlinge die dort aufgegriffen werden, können dann direkt in Thörl-Maglern überprüft und registriert werden", so Dioniso weiter. 70 Polizisten und 40 Soldaten stehen für den Ernstfall am österreichisch-italienischen Grenzübergang zur Verfügung.

Sollte sich die Lage tatsächlich zuspitzen, wurden bereits mit örtlichen Grundstücksbesitzern Verträge abgeschlossen, um eine schnelle Errichtung eines Sicherungszauns entlang der "Grünen Grenze" garantieren zu können.

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