Erstens räumt er in der Gerüchteküche auf: Die CD, die am 20. Oktober erscheint, heißt nicht, wie viele vermuteten, „1974“, sondern wie seine umstrittene Single „Rudebox“. Und auch sonst verspricht Robbie viele Überraschungen - RW im völlig neuen Sound-Gewand.
Den Videoclip zu „Rudebox“ hat Robbie schon im Internet – den Link dazu gibt's in unserer Infobox!
„Ich habe gesehen, dass sich die Robbie-Mania einem Ende zuneigt. Ich konnte nicht wieder ein Album im Stil der alten machen. Mit dem neuen habe ich mir tausend andere Türen geöffnet“, erzählt Robbie über sein Experiment. „Ich liebe alles auf dieser CD. Ich bin jetzt 32 Jahre alt, habe acht Alben hinter mir, aber das ist die Platte, die ich schon immer machen wollte.“
Und warum kommt sie erst jetzt? „Als ich meine Solo-Karriere startete, gab es gerade diese Britpop-Explosion. Und ich dachte mir damals, mach etwas, das genauso klingt. Aber jetzt ist eben jetzt. Ich habe mich immer davor gefürchtet, etwas anderes auszuprobieren, aber nun habe ich diese Angst verloren."
Der neue Robbie will die Dancefloors mit Elektronik-Szene erschüttern. Es gibt viele Coverversionen, z. B. „King Of The Bongo“ von Manu Chao oder „Were The Pet Shop Boys“ von eben diesen (die beiden haben auch am Album mitgearbeitet). Auch an seine deklarierte Lieblingsnummer hat sich Robbie diesmal herangewagt – „Louise“ von Human League. „Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie der Song herauskam, ich habe es jahrelang gehört. Als ich es dann wieder entdeckte, haben mir die Erinnerungen an damals fast das Herz gebrochen. Ich möchte auch ein Album machen, das hoffentlich in 15 Jahren das eine oder andere Herz bricht.“
Über seine Single „Rudebox“, die er seinem Publikum im Stadion bereits live präsentierte, meint er: „Es ist ein ,Floor-Shaker’ (frei übersetzt: ein Discobrüller) mit einem Text direkt aus dem Herzen von Stoke-on-Trent. Es war ein bisschen seltsam für mich, es live zu spielen, weil es ja noch keiner gekannt hat. Normalerweise bin ich ein Fan davon, den Menschen das zu geben, was sie wollen. Diesmal habe ich ihnen etwas gegeben, von dem sie noch nicht wissen, dass sie es wollen.“
Auch wenn man sich noch nicht viel darunter vorstellen kann, Robbie hat auch die Tracklist des neuen Albums vorab veröffentlicht. Unter den Produzenten finden sich klingende Namen wie William Orbit oder die vorhin schon genannten Pet Shop Boys. Seht selbst...
DIE RUDEBOX TRACKLIST
1. Rudebox - produziert von Soul Mekanik
2. Viva Life On Mars - produziert von Soul Mekanik
3. Lovelight (Lewis Taylor Cover) - produziert von Mark Ronson
4. King Of The Bongo (Manu Chao Cover) - produziert von Mark Ronson 5. She's Madonna - produziert von Pet Shop Boys
6. Keep On - produziert von Mark Ronson
7. Good Doctor - produziert von Mark Ronson
8. The Actor - produziert von Brandon Christy
9. Never Touch That Switch - produziert von Soul Mekanik
10. Louise (Human League Cover) - produziert von William Orbit
11. We're The Pet Shop Boys – prod. von Pet Shop Boys
12. Burslem Normals – produziert von Soul Mekanik
13. Kiss Me (Stephen Duffy Cover) - prod. von Dave 'Joey Negro' Lee
14. The 80s - produziert von Jerry Meehan
15. The 90s - produziert von Jerry Meehan
16. Summertime - produziert von William Orbit
17. Bonus track - Dickhead - produziert von Jerry Meehan
Von Franziska Trost und Krone.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.