„Für viele Urlauber gehört ausgiebiges Schlemmen zur Entspannung einfach dazu“, weiß Diätologin Maria Mayer von der Linzer Nervenklinik. Reichhaltige Buffets locken. Der große Nachteil: Im Süden wird erst spät abends gegessen und die Speisen sind ungewöhnt ölig und gewürzt. Das schlägt ebenso auf den Magen wie üppige Mahlzeiten daheim. Bei Schlechtwetter wird häufiger zu Frittiertem, Gebackenem und auch Alkohol gegriffen.
Eine chronische Übersäuerung des Körpers ist aber meist nicht zu befürchten. „Das passiert nur bei Herz-Kreislauf-Kranken, Nierenpatienten oder Diabetikern“, beruhigt Mayer. Fast immer genügt es, auf basische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Blattsalate auszuweichen. Ein Tipp: nach schwerem Essen einfach aufs Mittagsschläfchen verzichten oder mit leicht aufgerichtetem Oberkörper ruhen. Auch Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an.
Foto: "Krone"
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